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Apple: 50 jahre innovation – der foldable-traum und die nächste ära

Apple feiert sein 50-jähriges Bestehen und die Technologie-Gigant hat sich einen großen Wunsch noch aufbewahrt: den faltbaren Smartphone.

Faltbar und teuer: apple setzt auf den iphone fold

Faltbar und teuer: apple setzt auf den iphone fold

Mark Gurman, Technologie-Redakteur von Bloomberg, enthüllt in einem Bloomberg Live Q&A, dass der iPhone Fold für ihn eines der aufregendsten Produkte der letzten Jahre ist. Bereits die Nutzung des Samsung Fold im Jahr 2019/2020 beeindruckte ihn mit dem Versprechen eines Smartphones, das sich bei Bedarf in eine Tablet-Größe verwandeln lässt. Gurman sieht im iPhone Fold eine Revolution, vor allem durch die Fokussierung auf eine iPad-ähnliche Benutzeroberfläche und ein intensives Video- und Gaming-Erlebnis. Doch der Preis wird nicht günstig sein: Er wird voraussichtlich über 2.000 Dollar kosten, ein deutlicher Sprung gegenüber den aktuellen Pro-Modellen.

Der neue iPhone Fold wird die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die restliche iPhone-Linie in den Schatten stellen. Diese Strategie wird die Investoren begeistern, da der durchschnittliche Verkaufspreis deutlich ansteigen dürfte. Eine weitere Besonderheit: Das traditionelle Touch ID wird auf den Power-Button verlagert, da das Face ID-Modul zu dick für eine nahtlose Falttechnik wäre. Apple hat jedoch eine alternative biometrische Lösung gefunden.

Neben dem faltbaren Smartphone sprach Gurman auch über Apples Zukunft im Bereich Robotik. Ein humanoider Roboter ist zwar noch nicht in Sicht, aber die Forschung ist bereits im Gange. Wahrscheinlich wird Apple zunächst auf Desktop-Roboter setzen und Roboterarme für die Fertigung und den Einsatz in den Apple Stores entwickeln. Dabei sieht Gurman eine Parallele zu Amazon, das kürzlich das Unternehmen Fauna Robotics übernommen hat, dessen Roboter-Entwurf dem Apple-Roboter sehr ähnlich sein könnte.

Die Frage nach Tim Cook, dem CEO von Apple, bleibt weiterhin offen. Gurman betont, dass Cook seine Pläne nicht preisgibt. Doch mit 66 Jahren und dem bevorstehenden Jubiläum gibt es Anzeichen, dass Cook sich dem Ruhestand nähert. Gurman vermutet jedoch, dass Cook auch nach 2030 in einer beratenden Funktion bei Apple bleiben wird, möglicherweise als Chairman, um sich auf strategische Bereiche wie Produktion und Regulierungsfragen zu konzentrieren.

Die Technologiebranche steht vor großen Herausforderungen, und Apple ist davon nicht ausgenommen. Neben der Suche nach dem nächsten großen Produkt, das den iPhone-Erfolg übertreffen kann, steht die Anpassung an neue regulatorische Anforderungen im Vordergrund. Die EU-Vorgaben bezüglich des USB-C-Anschlusses und austauschbarer Batterien erfordern umfangreiche Anpassungen der Produkte. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz (KI), insbesondere auf der Weiterentwicklung von Siri. Ziel ist es, Siri zu einem persönlichen KI-Assistenten zu machen, der den Nutzern einen neuen Zugang zu ihren Daten und Funktionen ermöglicht.

Die Abwanderung von Talenten zu neuen KI-Startups stellt eine weitere Herausforderung dar. Apple muss sicherstellen, dass es weiterhin die besten Köpfe im Bereich Hardware-Ingenieurwesen anzieht und hält. Der Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte ist groß. Trotz der Herausforderungen bleibt Apple ein Unternehmen, das sich ständig neu erfindet – und das wird es auch weiterhin tun.