Bitcoin übertrifft gold: kryptowährung trotzt geopolitischem sturm
Während die globalen Märkte angesichts der Eskalation im Iran nervös sind, hat bitcoin das Gold überholt – eine Entwicklung, die viele Beobachter überrascht. Der digitale Vermögenswert stieg nach einem kurzzeitigen Rückgang um 2,1 % auf ein Tief von 71.777 US-Dollar, nachdem er zuvor um rund 9 % gestiegen war. Diese Entwicklung wirft Fragen nach der Rolle von Kryptowährungen als sicherer Hafen auf.
Die Kryptowährung hat seit Oktober bereits etwa 40 % an Wert verloren, was vor allem geopolitischen Unsicherheiten und fehlender Klarheit bezüglich neuer US-Gesetze für Kryptowährungen geschuldet ist. Insgesamt sind seit Beginn des Jahres über 1,8 Billionen US-Dollar an Marktwert aus dem gesamten Kryptobereich entwichen.

Aktienkurse im vergleich: gold verliert, bitcoin gewinnt
Seit dem vergangenen Freitag ist Gold um fast 2 % gefallen, während bitcoin in derselben Zeit um über 10 % gestiegen ist. Diese Umkehrung der bisherigen Trends, in denen Gold oft als sicherer Hafen galt, ist bemerkenswert. Die Entwicklung zeigt, dass Anleger angesichts der aktuellen geopolitischen Lage verstärkt zu alternativen Anlagen tendieren.
Trotz der jüngsten Turbulenzen zeigen die Ergebnisse der börsengehandelten Fonds (ETFs), die bitcoin abbilden, eine positive Entwicklung. Seit Beginn des März sind über 1,1 Milliarden US-Dollar in diese Fonds geflossen, darunter allein am Mittwoch 462 Millionen US-Dollar. Dies deutet auf eine wachsende Akzeptanz und ein wiedererstarkendes Vertrauen in bitcoin hin.
Der Total 3 Index, der den gesamten Marktwert aller Altcoins (ohne Ether) erfasst, ist seit Anfang Februar um etwa 12 % gestiegen. Diese Widerstandsfähigkeit anderer digitaler Vermögenswerte könnte ein Zeichen für eine Diversifizierung der Investitionen in die Krypto-Welt sein. Die Entwicklung ist ein klarer Hinweis darauf, dass die Krypto-Welt sich nicht von geopolitischen Krisen so leicht beeinflussen lässt wie viele erwarten.