Foldables im rückschritt? apple verpasst den zeitpunkt
Die lang erwartete faltbare iPhone-Reöffentlichung enttäuscht. Apple scheint das Ziel verfehlt zu haben, den Markt mit seinem kommenden Gerät, dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max, zu erobern.

Samsung überholt apple: der kliff ist noch nicht verschwunden
Es ist bekannt, dass Apples Zögern bei der Entwicklung eines faltbaren Smartphones auf der hartnäckigen Optimierung der Klappfalte beruhte. Apple wollte die perfekte Faltenerfahrung liefern, doch die Realität sieht anders aus. Leaks zeigen, dass die Produktion für Display und Scharnier bereits begonnen hat – und die resultierende Falte ist, wenn auch gering, vorhanden.
Samsung hat bereits eine faltbare Displaytechnologie ohne sichtbare Falte entwickelt. Es wird erwartet, dass diese Technologie im Galaxy Z Fold 8 zum Einsatz kommt, das in anderen Aspekten wahrscheinlich das bereits ausgezeichnete Galaxy Z Fold 7 übertreffen wird. Und möglicherweise wird Samsung diese Technologie auch für das neue Galaxy Z Wide Fold nutzen, das als Konkurrent zum faltbaren iPhone gedacht ist und ähnliche Proportionen aufweist wie Apples Gerät. Apple verpasste also nicht nur die Chance, die Falte zu eliminieren, sondern verlor auch an Boden, bevor das eigene Produkt überhaupt auf den Markt kam.
Apple scheint jedoch auf Preisniveau eines Pro Max-Modells zu setzen. Die Gerüchte besagen, dass das faltbare iPhone günstiger sein wird als erwartet – möglicherweise sogar unter den anfänglich prognostizierten 2.400 US-Dollar. Das ist besonders angesichts des Preises von 2.000 US-Dollar für das Galaxy Z Fold 7 ein signifikanter Unterschied. Doch Apples Marketingstrategie, das faltbare iPhone als Upgrade zu den Pro Max-Modellen zu positionieren, reicht meiner Meinung nach nicht aus. So wird beispielsweise auf Face ID verzichtet und stattdessen ein Touch ID am Rahmen angebracht. Viele Nutzer sind an Face ID gewöhnt.
Auch die begrenzten Farboptionen – Schwarz und Weiß – im Gegensatz zu den vielfältigeren Farben des iPhone 18 Pro sind ein Minuspunkt. Das Design selbst ist ebenfalls umstritten. Ob sich die unorthodoxe Herangehensweise Apple im Laufe der Zeit durchsetzen wird – wie bei dem iPhone 17 Pro Redesign –, bleibt abzuwarten. Doch angesichts der jüngsten Rückschläge bei Hardware und Software ist ein weiteres Problem von Bedeutung: Das faltbare iPhone ist ein Produkt der ersten Generation. Das bedeutet, dass es durchaus sein kann, dass man ein Gerät erhält, das nicht wie versprochen funktioniert – oder schlimmer noch, dass Apple es schnell durch ein traditionelles faltbares Smartphone ersetzt.
Der Preis wird zwar moderat sein, aber das allein rechtfertigt keine sofortige Entscheidung. Apple hat die Nase vorn, aber der Wettbewerb ist härter als erwartet.
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