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Fussball-wm 2026: youtube und fifa teilen die show – gratis-zugang für millionen?

Spanien profitiert von kostenlosem Fußball: Die ersten Spiele der Weltmeisterschaft 2026 sind in Spanien über RTVE und eine neue Partnerschaft zwischen FIFA und YouTube gratis zu sehen. Doch das ist nicht alles.

Youtube wird bevorzugter partner der fifa für die wm 2026

Youtube wird bevorzugter partner der fifa für die wm 2026

Die Zusammenarbeit ermöglicht es Zuschauern, die ersten zehn Minuten jedes Spiels kostenlos auf YouTube anzusehen. Einige Partien, darunter möglicherweise auch komplette Spiele, werden zudem von Influencern und Sponsoren übertragen. Die FIFA will damit eine jüngere Zielgruppe erreichen, die sich zunehmend auf Plattformen wie YouTube aufhält.

RTVE zeigt in Spanien die Spiele der spanischen Nationalmannschaft, die Finalrunde ab den Achtelfinals und das Eröffnungsspiel kostenlos. Der komplette Turnierausstrich mit 104 Spielen ist über die Pay-TV-Anbieter DAZN, Orange und Movistar verfügbar.

Die strategische Partnerschaft soll die Reichweite der FIFA deutlich erhöhen. Mattias Grafström, Generalsekretär der FIFA, betonte, dass diese Kooperation die Ambition der FIFA unterstreiche, den Einfluss des Turniers im sich wandelnden Medienlandschaft zu maximieren. „Wir bieten Fans weltweit einen einfachen Zugang zu einer immersiven Sicht auf das größte Sportereignis der Geschichte.“

Bereits vor Turnierbeginn sollen die Creator-Kollaborationen eine wichtige Rolle spielen. Sie erhalten Zugang zum digitalen Archiv der FIFA und können mit ihren Zuschauern interagieren. Einige Content-Ersteller haben bereits beeindruckende Erfolge erzielt: Ein Nutzer hat beispielsweise 10 Stunden Videomaterial von seinem Kaminfeuer auf YouTube hochgeladen und damit einen Millionenbetrag verdient.

Die Initiative zielt darauf ab, die Lücke zu schließen, die das Fernsehen in Bezug auf junge Zuschauer in den letzten Jahren geöffnet hat. YouTube bietet eine Plattform, die den Bedürfnissen und Vorlieben dieser Zielgruppe entspricht. Die FIFA setzt damit einen klaren Kurs, um die nächste Generation von Fußballfans zu begeistern. Die ersten Einschaltquoten werden zeigen, ob diese Strategie aufgeht.