Galaxy s26 ultra: speicher-enttäuschung – ufs 4.0 statt ufs 4.1
Die Enthüllungen rund um den Samsung Galaxy S26 Ultra liefern erneut eine Überraschung. Tests zeigen: Der Top-Smartphone setzt auf UFS 4.0 Speicher – eine leichte Abstufung gegenüber dem erwarteten UFS 4.1. Samsung selbst bestätigte die Information.

Speicher-upgrade ausgeburtig?
Vor dem Launch des Galaxy Unpacked kursierten Gerüchte über den Einsatz von UFS 4.1, der für schnellere Datenübertragungen und eine verbesserte Systemperformance sorgen soll. Doch die Realität sieht anders aus. Unsere eigenen Tests deuten auf UFS 4.0 hin, eine Entwicklung, die bereits im Vorgängermodell, dem Galaxy S25 Ultra, zum Einsatz kam. Die offizielle Bestätigung von Samsung wirft Fragen auf.
UFS (Universal Flash Storage) ist eine Speichertechnologie, die in Smartphones und anderen Geräten verwendet wird. UFS 4.1 verspricht deutlich höhere Geschwindigkeiten, schnellere App-Ladezeiten und eine flüssigere Bedienung – dank Funktionen wie Host-initiierter Defragmentierung, die die Lebensdauer des Speichers verlängert.
Während die Galaxy S26 und S26+ voraussichtlich ebenfalls auf UFS 4.0 setzen werden, ist die Frage, ob sich dieser Schritt wirklich lohnt. Für den Ultra-Modell bedeutet dies eine Kostenersparnis, die sich vermutlich im Preis niederschlägt. Die Preise für die S26 und S26+ sind dieses Jahr bereits gestiegen.
Ob UFS 4.1 in zukünftigen Generationen zum Einsatz kommt? Samsung testet bereits UFS 5.0, eine Technologie, die noch deutlich schneller sein soll. Wenn Samsung im Jahr 2027 erneut für Überraschungen sorgt, könnte der Schritt auf UFS 4.1 komplett vermieden werden. Das wäre ein deutlicher Fortschritt.
Für den alltäglichen Gebrauch bedeutet dies: Kein Leistungseinbruch. UFS 4.0 ist bereits schnell genug. Allerdings bleibt die Frage, ob diese Abstufung angesichts des Preises gerechtfertigt ist. Die Konkurrenz könnte hier einen Vorteil haben, wenn sie mit UFS 4.1 oder sogar UFS 5.0 aufwartet.
Die Entscheidung von Samsung zeigt, dass die Entwicklung im Speicherbereich nicht immer linear verläuft. Und das, obwohl eine schnellerer Speicher für ein besseres Benutzererlebnis sorgt.
Samsung hat also einen Kompromiss geschlossen: Eine solide Performance zu einem vermutlich günstigeren Preis.
Die Konsequenz: Die Entscheidung liegt nun bei den Konsumenten. Wird die geringe Verbesserung von UFS 4.0 überwiegen, oder wird die Möglichkeit eines noch schnelleren Speichers in der nächsten Generation entscheidend sein?