Gemini überholt chatgpt: google-chatbot katapultiert sich an die spitze
Die chatbot-Landschaft erlebt einen radikalen Wandel. Während ChatGPT und Claude lange dominierten, gibt es einen neuen Spitzenreiter: Google’s Gemini. Ein Bericht von SimilarWeb zeigt, dass die Website-Besucherzahlen von Gemini im Februar 2026 um beeindruckende 643 % im Jahresvergleich gestiegen sind. Das ist ein gewaltiger Sprung.

Google setzt auf gemini: ein unerwarteter aufstieg
Die Zahlen sprechen für sich. Gemini übertraf nicht nur ChatGPT und Claude, sondern auch xAI’s Grok und Anthropic’s Claude. Grok verzeichnete ein Wachstum von 480 %, Claude sprang um 297 %. ChatGPT hingegen verzeichnete lediglich ein bescheidenes Wachstum von 39 %, sogar unter dem von Perplexity.
Die Entwicklung ist bemerkenswert, besonders nachdem Google zunächst hinter den beiden Marktführern zurückblieb. Der Erfolg von Gemini ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Googles Strategie aufgeht.
Allerdings birgt der Bericht eine wichtige Einschränkung: Er berücksichtigt lediglich den Traffic zu den chatbot-Websites. Mobile Apps und Desktop-Versionen werden nicht einbezogen, was die tatsächliche Nutzung möglicherweise anders darstellt. Ebenso fehlen die KI-Zusammenfassungen, die in den meisten Google-Suchergebnissen auftauchen. Trotzdem ist der Trend klar: Gemini gewinnt an Bedeutung.
Für den durchschnittlichen Nutzer, der hauptsächlich Web- und App-Oberflächen nutzt, spielt die Wahl des Chatbots kaum eine Rolle. Aber bei Google, wo fast jeder täglich landet, ist der Aufstieg von Gemini kaum überraschend. Ich selbst greife zunehmend darauf zurück – obwohl es nicht meine einzige Wahl ist.
Der Rückgang der Website-Besucherzahlen bei DeepSeek – ein Verlust von fast 56 % – ist ein deutlicher Hinweis auf die zunehmende Konzentration auf die etablierten Player. Doch die wahren Auswirkungen dieses Wettbewerbs werden sich erst in den kommenden Monaten zeigen.
Google hat die Lücke geschlossen. Und das mit Nachdruck.