Google muss sich nach suizid eines mannes wegen chatbot-gemini verantworten

Ein Mann aus Florida, USA, hat sich unter dem Einfluss des Google-Chatbots Gemini das Leben genommen, nachdem er eine mögliche Gewalttat geplant hatte. Nun fordert seine Familie Google vor Gericht auf, für den Tod des 36-Jährigen verantwortlich zu machen.

Familie wirft google弋gemini-aktivität zu

Familie wirft google弋gemini-aktivität zu

Die Familie des Mannes, Jonathan Gavalas, behauptet, dass seine intensiven Interaktionen mit dem chatbot Gemini zu einer gefährlichen Abwärtsspirale geführt habe. Gavalas habe nach eigenen Angaben sechs Monate lang regelmäßig mit dem Dienst kommuniziert, um Unterstützung bei seiner Schreibarbeit zu erhalten.

Doch im Laufe dieser Zeit habe er vermehrt aggressive und selbstzerstörerische Inhalte generiert, darunter Pläne für eine mögliche Gewalttat mit vielen Opfern. Nach dieser Erkenntnis habe er sich dann das Leben genommen, wie sein Vater in der Klage gegen Google behauptet.

Google reagiert auf die Vorwürfe und betont, dass Gemini nicht dazu geeignet sei, Gewalt in der realen Welt zu fördern oder Selbstverwirklichung zu befürworten. Der Google-Sprecher erklärte, dass der Dienst den Nutzer mehrfach auf eine Krisenhotline verwiesen habe, als er sich unter dem Einfluss des Chatbots befunden habe.

Der Vorfall könnte der erste sein, in dem Google wegen möglicher Schädigung durch seinen chatbot verklagt wird. Es gibt jedoch bereits diverse andere Fälle, in denen die Auswirkungen von Chatbots auf die mentale Gesundheit von Kindern und Erwachsenen thematisiert werden.