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Integrasys sich für milliardenschwere eu-rüstungsprojekte engagiert – spezialist für satellitenkommunikation treibt elektronische kriegsführung voran

Die spanische Firma Integrasys hat sich mit einem Gesamtvolumen von über 15 Millionen Euro für drei strategische Projekte des Europäischen Verteidigungsfonds (EDF) engagiert. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Technologien für elektronische Kriegsführung, sichere taktische Kommunikation und dem Schutz der Navigation vor Störungen.

Neues kapitel in der europäischen verteidigungstechnologie

Neues kapitel in der europäischen verteidigungstechnologie

Die Projekte zielen darauf ab, die Fähigkeiten der Streitkräfte in kritischen Bereichen zu verbessern. Guerre électronique, also elektronische Kriegsführung, steht im Mittelpunkt des Programms EOBLINDING, das mit sechs Millionen Euro finanziert wird. Hier geht es darum, feindliche Sensoren elektronisch zu betäuben, ohne sie physisch zu zerstören. Dies stärkt die elektronische Abwehr und erhöht die Überlegenheit im elektromagnetischen Spektrum. Die Detektion, Analyse und Klassifizierung feindlicher Funksignale, die Identifizierung von Radaren, Funkverbindungen und Sensoren sowie die Anwendung selektiver Gegenmaßnahmen zur Beeinträchtigung oder Unbrauchmachung dieser Fähigkeiten sind zentrale Aufgaben.

Ein weiteres Projekt, 5G4DEF (5G NTN für europäische Verteidigungsoperationen) mit einem Budget von 4,8 Millionen Euro, konzentriert sich auf sichere taktische Kommunikation und robuste Netzwerke. Hier wird 5G mit Nicht-Terrestrial-Netzwerken und Satellitenkommunikation kombiniert, um auch unter schwierigen Bedingungen eine zuverlässige Verbindung zu gewährleisten. Die Bundesanwaltschaft sucht Fachkräfte: Anforderungen, Stellen und Zugang zum CNI.

Das Konsortium GNSS-ARMOUR, das mit 4,7 Millionen Euro finanziert wird, verfolgt das Ziel, die militärische Navigation und Synchronisation vor elektronischen Angriffen zu schützen. Die Entwicklung von fortschrittlichen PNT-Resilienz-Fähigkeiten soll Systeme gegen Störungen, Spoofing, Navigationsminderung und den Verlust kritischer Synchronisation schützen – direkt anwendbar auf Drohnen, autonome Plattformen, verteilte Netzwerke und militärische Navigation. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Integrität der Navigationssysteme zu gewährleisten.

Zudem ist Integrasys an TALON beteiligt, einem Programm mit einem Volumen von 12 Millionen Euro, das die Entwicklung neuer, unbemanter Flugsysteme und feuerstarker Sprengkörper vorsieht. Diese sind für den Einsatz in Umgebungen ohne GNSS und unter elektronischen Störungen konzipiert. Die Herausforderung besteht darin, völlig neue Konzepte zu entwickeln, die auch in den schwierigsten Bedingungen funktionieren. Der spanische Militäranalyst Gallego kritisiert: „Ein europäisches Militär ist kompliziert, willst du für eine Blau-Stern-Flagge sterben?“

Die Beteiligung Integrasyss an diesen vier Projekten festigt den Ruf des Unternehmens als wichtiger Akteur und zuverlässiger Technologiepartner in Europa im Bereich kritischer Verteidigungstechnologien. Die besonderen Kompetenzen liegen in der Spektralüberwachung, der RF-Resilienz, der Satellitenkommunikation und dem Schutz von PNT-Systemen, so Álvaro Sánchez, Geschäftsführer von Integrasys. Das Unternehmen positioniert sich damit als Schlüsselpartner für die europäische Verteidigungsindustrie.