Motorola razr fold: das comeback des klapphandys mit überraschungen!

Motorola hat mit dem Razr Fold ein Gerät auf den Markt gebracht, das die Gerüchteküche zum Brodeln brachte – und die Erwartungen teilweise übertrifft. Nach langer Vorfreude konnte ich das faltbare Smartphone endlich selbst in die Hand nehmen und bin überrascht von dem, was Motorola hier auf die Beine gestellt hat. Es ist mehr als nur ein nostalgisches Revival.

Ein design mit moto-flair – aber in zwei farben

Das Design des Razr Fold ist bekannt, doch Motorola hat ihm eine eigene Note verliehen. Die Oberfläche ist nicht mit den üblichen extravaganten Texturen versehen, die wir von früheren Razr-Modellen kennen. Stattdessen gibt es das Pantone Blackened Blue, eine Art sehr dunkles Blau, und das Pantone Lily White – schlichtes Schwarz und Weiß. Ein wenig enttäuschend, wenn man sich nach dem samtigen Finish oder der Holzoptik von Vorgängern sehnte. Doch die Materialien sind hochwertig: Das Blackened Blue hat eine diamantförmige Struktur, die sich angenehm griffig anfühlt, während das Lily White eine seidige Textur aufweist.

Die Abmessungen sind bemerkenswert: Nur 4,6 mm dick im geöffneten Zustand und 9,9 mm im gefalteten Zustand. Mit 244 g ist es etwas schwerer als das Galaxy Z Fold 7, aber das geringfügige Übergewicht nehme ich gerne in Kauf, da das Motorola Razr Fold weiterhin mit einem Moto Pen Ultra kompatibel ist.

Ein display, das überzeugt – und eine crease, die man kaum bemerkt

Ein display, das überzeugt – und eine crease, die man kaum bemerkt

Das Cover-Display ist ein 21:9 pOLED-Panel mit einer flüssigen 165 Hz Bildwiederholrate, das sich natürlich anfühlt. Geschützt wird es durch das neue Corning Gorilla Glass Ceramic 3, das in einem Test mehrfache Stürze von einer Höhe von Hüfthöhe auf eine Sandpapier-überzogene Oberfläche überstand – ohne zu brechen. Nur leichte Kratzer blieben zurück. Das innere Display ist ein fast quadratisches 8:7,2 Display mit ebenfalls 120 Hz. Die Helligkeit soll beeindruckende 6.200 Nits erreichen – das müssen die finalen Tests zeigen.

Die Crease? Ich habe sie fast vergessen. Sie ist extrem flach, was vermutlich der Grund dafür ist, dass ich sie bei der ersten Handhabung kaum wahrgenommen habe. Das spricht für die Ingenieursleistung von Motorola.

Leistungsstark und mit ordentlicher kamera

Unter der Haube werkelt ein Qualcomm Snapdragon Elite Gen 5 Prozessor, gekoppelt mit 16 GB LPDDR5X RAM und 512 GB Speicher. Die Kombination aus Leistung und Kapazität ist beeindruckend. Auch die Kamera überzeugt: Ein 50 MP Sony LYT-828 Hauptsensor, ein 3x Teleobjektiv mit LYT-600 und ein weiteres 50 MP Ultraweitwinkelobjektiv sorgen für vielseitige Aufnahmen. In ersten Vergleichstests mit einem Vivo X300 Pro lieferten beide Smartphones auf Augenhöhe ab.

Wartezeit und preis – noch unklar

Das Motorola Razr Fold verspricht einiges, doch es bleiben noch Fragen offen: Wann kommt das Gerät auf den Markt und zu welchem Preis? Motorola hat lediglich angekündigt, dass die Details in den kommenden Monaten bekannt gegeben werden. Bis dahin bleibt uns nur, gespannt abzuwarten, ob das Razr Fold seinen Platz in der hart umkämpften Welt der faltbaren Smartphones erobern kann. Die ersten Eindrücke sind jedoch äußerst positiv und lassen auf ein spannendes Gerät hoffen.