Samsung erweitert airdrop-funktion auf ältere galaxy-modelle – doch mit haken
Endlich kommt die Funktion
, die viele Nutzer sich gewünscht haben: Samsung erweitert die sogenannte „Share with Apple devices“-Funktion, die im Prinzip AirDrop-Funktionalität für Android-Geräte bietet, auf ältere Galaxy-Smartphones. Die Ankündigung erfolgte überraschend schnell nach der Einführung bei der Galaxy S26-Serie. Doch die Freude ist getrübt: Es gibt noch einige Hürden.
Ältere galaxy-geräte erhalten quick share-update
Anstatt einer vollständigen Software-Aktualisierung wird die Funktion über Updates für Quick Share und dessen Module bereitgestellt. Betroffen sind unter anderem die Galaxy S22, S23, S24, S25 sowie das Galaxy Z Fold 7. Allerdings berichten mehrere Nutzer von Problemen: Obwohl die Option „Share with Apple devices“ angezeigt wird, funktioniert sie oft nicht. Samsung-Geräte erscheinen nicht in der AirDrop-Auswahl von Apple-Geräten, und umgekehrt.
Einige Nutzer berichten, dass die Funktion nach der Installation von Firmware-, Google Play System- und Google Play Services-Updates aktiviert wurde. Doch auch hier scheint noch Nachholbedarf zu bestehen: Ein serverseitiges Update scheint noch nicht vollständig funktionsfähig zu sein.
Die Einführung von AirDrop über Quick Share, die Google bereits im Vorjahr für die Pixel 10-Serie vorgestellt hatte, ist ein logischer Schritt. Auch Oppo plant die Integration in seine Find X9-Serie. Für Samsung könnte dies ein wichtiger Schritt sein, um Nutzer von iPhones zu gewinnen, die bereits eine Android-Basis haben. Aber auch für bestehende Galaxy-Nutzer bietet diese Verbesserung einen deutlichen Mehrwert, insbesondere für diejenigen, die sowohl Apple- als auch Android-Geräte nutzen.
Die Möglichkeit, Dateien einfacher zwischen verschiedenen Betriebssystemen auszutauschen, ist ein Qualitätsmerkmal, das viele Nutzer schätzen. Diese Entwicklung ist ein Zeichen dafür, dass die Grenzen zwischen den Ökosystemen verschwimmen – und dass Samsung hier einen wichtigen Schritt macht, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Verzögerungen bei der vollständigen Funktionsfähigkeit zeigen jedoch, dass die Integration noch nicht perfekt ist. Es bleibt abzuwarten, wie Samsung die Funktion in Zukunft weiter ausbauen wird.