Sánchez bekräftigt investitionsverpflichtung mit airbus – milliarden für verteidigung und raumfahrt

Madrid – Bundeskanzler Pedro Sánchez bekräftigte am Donnerstag das Engagement der spanischen Regierung für Investitionen in die Verteidigungs- und Raumfahrtindustrie. Bei einem Treffen mit airbus-CEO Guillaume Faury unterstrich Sánchez die strategische Bedeutung dieser Sektoren für die europäische Autonomie.

Gespräche fokussierten sich auf kooperation und modernisierung

Gespräche fokussierten sich auf kooperation und modernisierung

Die Zusammenkunft, an der auch Verteidigungsministerin Margarita Robles, Industrie- und Tourismusminister Jordi Hereu und Wirtschaftsministerin Diana Morant teilnahmen, diente der Abstimmung über zukünftige Prioritäten. Sánchez dankte airbus für die bisherige Zusammenarbeit und betonte die Notwendigkeit, die europäische strategische Autonomie in den Bereichen Verteidigung und Raumfahrt zu stärken. Die Gespräche konzentrierten sich auf die Intensivierung der öffentlich-privaten Zusammenarbeit in industriellen Verteidigungsprogrammen, Weltraumaktivitäten, der Präsenz der zivilen Luftfahrt und Forschung und Entwicklung.

Die Zahl 2.330 Millionen Euro, die Spanien im ersten Halbjahr 2025 an Verteidigungsmaterial exportierte, zeigt die Bedeutung des Sektors für die spanische Wirtschaft. Ein zentraler Punkt war die Analyse der gestiegenen staatlichen Investitionen in Sicherheit und Verteidigung, die 2025 2 % des BIP erreichen sollen – ein Wert, der deutlich unter den von den USA geforderten 5 % für NATO-Partner liegt. Um die technologischen und industriellen Fähigkeiten Spaniens zu erhalten, wurden Maßnahmen zur Förderung von Arbeitsplätzen und zur Modernisierung der Streitkräfte diskutiert.

Ein konkretes Beispiel hierfür ist der Plan Nacional de Helicópteros mit einem Volumen von 10.741 Millionen Euro. Dieser Plan soll die Bedingungen für die spanischen Streitkräfte verbessern, Ausrüstung modernisieren und neue Technologien entwickeln, ohne soziale Ausgaben oder Entwicklungshilfe zu beeinträchtigen. Zusätzlich hat Spanien seine Beteiligung an der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) auf einen Rekordwert von 455 Millionen Euro pro Jahr für den Zeitraum 2026-2030 erhöht – eine Gesamtinvestition von 2.300 Millionen Euro, die Spanien zu einem der größten Mitwirkenden macht.

Die Zusammenarbeit zwischen der spanischen Regierung und airbus besteht seit 2020 und wurde im vergangenen Jahr durch eine gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Partnerschaft in Bereichen wie Beschäftigung, Finanzierung, Wettbewerbsfähigkeit, Forschung und Entwicklung sowie zivile Luftfahrt, Verteidigung und Raumfahrt vertieft. Die gestrige Sitzung ist ein logischer Schritt in dieser kontinuierlichen Zusammenarbeit.

Die Investitionen in diese Bereiche sind nicht nur eine Frage der Verteidigungsfähigkeit, sondern ein Ausdruck des politischen Willens, die technologische Souveränität Spaniens zu sichern. Die Zukunft der spanischen Industrie hängt davon ab.