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Whatsapp plantzt eigene cloud: ende der abhängigkeit von google & co.

Ein Umbruch steht bevor: WhatsApp arbeitet an einer eigenen Cloud-Speicherlösung für Chats, die das Ende der Abhängigkeit von externen Anbietern wie Google Drive oder iCloud einläutet. Das Versprechen? Mehr Kontrolle über die eigenen Daten und eine deutlich höhere Sicherheit – ein Zug, der Facebooks Messenger-Dienst von der Konkurrenz abheben könnte.

Die notbremse für whatsapp-nutzer: speicherplatzprobleme ade?

Die notbremse für whatsapp-nutzer: speicherplatzprobleme ade?

Wer kennt es nicht: Der WhatsApp-Speicher füllt sich zusehends, und das Google Drive-Konto droht zu platzen. Die Notwendigkeit, kostenpflichtigen Speicherplatz zu erwerben, ist ein Ärgernis für viele Nutzer. Mit der neuen Funktion will WhatsApp dieser Problematik begegnen, indem es eine eigene, integrierte Backup-Lösung bereitstellt. Das bedeutet: Kein lästiges Jonglieren mit verschiedenen Cloud-Diensten mehr, sondern eine zentrale Anlaufstelle für die Sicherung der wichtigsten Konversationen.

Das Herzstück der Neuerung ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die standardmäßig aktiviert sein wird. Das heißt, selbst wenn WhatsApp-Daten in der Cloud gespeichert werden, bleiben sie vor neugierigen Blicken geschützt. Und es wird noch besser: WhatsApp integriert Passkeys, eine modernere und sicherere Alternative zu herkömmlichen Passwörtern. Statt sich also an eine lange Zeichenfolge erinnern zu müssen, lässt sich der Zugriff auf die Backups per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN authentifizieren. Das macht das Eindringen in die Chats deutlich schwieriger.

Ein Sicherheits-Gamechanger? Die Einführung von Passkeys und der verpflichtenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Cloud-Backup markiert einen deutlichen Schritt hin zu einem datenschutzfreundlicheren WhatsApp. Allerdings wird es auch die Möglichkeit geben, weiterhin auf traditionelle Passwörter oder sogar einen 64-Bit-Schlüssel zurückzugreifen, wer das bevorzugt.

WhatsApp plant zunächst, rund 2 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz anzubieten. Wer mehr benötigt, kann voraussichtlich über ein kostenpflichtiges Abonnement mit bis zu 50 Gigabyte verfügen. Ob dieses Angebot für alle Nutzer verfügbar sein wird, ist noch unklar, aber die Zeichen stehen gut. Die Einführung wird schrittweise erfolgen, nach und nach werden Testphasen den Weg für die vollständige Verfügbarkeit ebnen.

Die Entwicklung ist noch im Gange, ein konkretes Veröffentlichungsdatum steht noch aus. Aber eines ist klar: WhatsApp setzt mit dieser Innovation einen neuen Standard für die Sicherheit und Kontrolle der eigenen Daten im Messenger-Bereich. Die Abhängigkeit von Drittanbietern wird so in den Hintergrund gedrängt, und die Nutzer gewinnen die Oberhand.