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Wirtschaftsdaten-marathon: inflationsängste, ki-debatten & arbeitsmarkt im fokus

Nach einer Woche, in der die Märkte auf Zentralbankentscheidungen fixiert waren, steht diese Woche ein Dschungel aus Wirtschaftsdaten bevor. Die Inflationsdebatte spitzt sich zu, während technologische Innovationen und regulatorische Herausforderungen die Investoren auf Trab halten.

Datenregen in eurozone, usa und großbritannien

Am Dienstag, den 24. März, werden in der Eurozone und Großbritannien die Ergebnisse der PMI-Indizes für Industrie und Dienstleistungen veröffentlicht. Diese Zahlen sind essenziell, um die aktuelle wirtschaftliche Verfassung zu beurteilen. In den USA folgen am selben Tag die S&P Global PMI Daten, neue Wohnverkaufszahlen sowie Daten zur Produktivität und den Kosten im vierten Quartal.

Am Mittwoch steht Großbritannien mit seinen Inflationsdaten auf dem Prüfstand – ein entscheidender Faktor für die Entscheidung der Bank of England, ob sie ihre Zinspause verlängert oder doch wieder nachzieht. Parallel dazu wird in den USA die Stimmung in der Unternehmensinvestition mit den Daten zu langlebigen Gütern gemessen.

Der Donnerstag bringt in den USA die wöchentlichen Antragszahlen für Arbeitslosengeld, die einen genaueren Blick auf die aktuelle Lage des Arbeitsmarktes ermöglichen. In Japan wird der Verbraucherpreisindex (VPI) veröffentlicht, der Einblicke in die Inflationsentwicklung des Landes gibt.

Der Freitag ist geprägt von den PCE-Inflationsindizes, der Favoriten der US-Notenbank Federal Reserve. Ein Ergebnis über den Erwartungen könnte die Märkte in einen Volatilitätsmodus versetzen, insbesondere im Anleihen- und Devisenmarkt.

In Deutschland wird der vorläufige VPI bekannt gegeben, während Kanada seine Inflationsdaten präsentiert.

Technologie-fokus: ki-defensiven und regulierungsdebatten

Technologie-fokus: ki-defensiven und regulierungsdebatten

Im Technologiebereich sind keine großen Überraschungen zu erwarten, aber einige Ereignisse ziehen die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich. Die RSA Conference in San Francisco (23.-26. März) wird als größte Cybersicherheitskonferenz der Welt wahrgenommen. Microsoft, Google und CrowdStrike präsentieren dort neue KI-basierte Verteidigungssysteme zur Bekämpfung automatisierter Angriffe.

Gleichzeitig findet die Georgetown Tech & Society Week statt, eine Reihe von Panels, die sich mit der Regulierung von KI und Robotik befassen. Die Teilnahme von politischen und technologischen Schwergewichten dürfte das Sentiment in Bezug auf zukünftige Regulierungen der Big Tech-Unternehmen beeinflussen.

Am Dienstag werden die Ergebnisse von GameStop erwartet. Obwohl das Unternehmen keine der großen Technologiekonzerne ist, kann das Ergebnis das Vertrauen der Privatanleger beeinflussen und somit zu Volatilität in anderen Technologiebereichen führen.

Und schließlich startet Meta seine neue KI-Assistenten für Instagram und Facebook. Beobachter werden genau prüfen, ob das System die Kosten für den Kundenservice senken kann oder ob es durch Fehler in der Moderation negative Schlagzeilen generiert.

Powell warnt vor energie-schock

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Federal Reserve-Chef Jerome Powell hat die Notenbank auf mögliche Schocks durch steigende Energiepreise hingewiesen.