Iranischer supreme leader jamenei: verteidigung des iranschen ölfeldes
Der neue iranische Supreme Leader Ayatollah Ali Hosseini Khamenei hat in seinen ersten öffentlichen Statements nach dem Tod seines Vorgängers, Ayatollah Mohammed Bagher Ghalibaf, betont, dass der strategisch wichtige Persische Golf, auch als Straße von Hormus bekannt, weiterhin für den Iran geschlossen bleiben soll.

Ölhochpreise und geopolitische spannungen
Die Aussagen Khameneis kamen anlässlich einer Fernsehansprache der staatlichen iranischen Rundfunkanstalt und signalisieren, dass der neue Führer des Landes keineswegs beabsichtigt, die effektive Blockade der lebenswichtigen Transitroute aufzugeben. Gleichzeitig stiegen die Ölpreise nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) aufgrund des Konflikts zwischen Iran und den USA abrupt an, obwohl die IEA ihre Ölreserven um 400 Millionen Barrel entleert hat. Der Preis für Brentöl übertraf erneut die Marke von 100 Dollar je Barrel.
Die Kriegshandlungen mit dem Iran vermiesen die Erdölmarkt auf eine nie da gewesene Weise, da der Transitweg durch den Persischen Golf etwa 7,5 Prozent des globalen Ölangebots und einen viel größeren Teil der Erdölexporte ausfallen lässt. Goldman Sachs warnt davor, dass die Preise je nach Dauer des bedrohten Ölfußverkehrs bis März 2023 potenziell höher ausfallen könnten als im Rekordjahr 2008, als Brentöl ein Rekordhoch von 147,50 Dollar pro Barrel erreichte.